


In der letzten Phase Ihrer Ausbildung geben die bald zertifizierten DFA-Praktiker Sitzungen zu einem stark reduzierten Honorar


DFA geht die Arbeit von drei Seiten her an:
Am Anfang jeder Sitzung sehen wir, in welchem
Verhältnis die verschiedenen Teile unseres Körpers zu einander und zur
Schwerkraftachse stehen. Danach legt die Person sich voll bekleidet auf einen
gepolsterten Tisch, und wir arbeiten mit einer sanften bewegenden Berührung,
die es ermöglicht,
·
Spannungen, die Schmerzen bereiten bzw. Teile
des Körpers und Aspekte des eigenen Verhaltens ausserhalb der bewussten
Erfahrung halten, genau zu orten und zu lösen;
·
Verbindungen wieder herzustellen, so dass die
Information, die in der Form dieser Körperteile enthalten ist, zugänglich wird,
und sie verarbeitet und in die bewusste Erfahrung wieder mit einbezogen werden
kann;
·
die Bedeutungen, die wir den zu Tage
tretenden Empfindungen beimessen, können so erforscht werden und es wird
möglich zu erwägen, in wieweit sie tatsächlich noch zutreffen.
·
Verlorene Beweglichkeit zurückzugewinnen und
·
Halt im eigenen Körper sowie im
Schwerkraftfeld der Erde zu finden.
Am Ende der Sitzungen verwenden wir etwas
Zeit darauf, die neuen Bewegungsmöglichkeiten im Gehen und Stehen weiter zu
erforschen, um sie in den unterschiedlichen Situationen des täglichen Lebens
konkret anwenden zu können.
Die Sitzung dauert eine Stunde. Der Rhythmus
ist wöchentlich. Je nach Bedarf der Person kann man auch zwei, oder sogar drei
itzungen pro Woche machen. Im Falle einer zeitlichen Begrenzung, wie z.B. wenn
jemand von weither kommt, kann man eine Serie von bis zu fünf Sitzungen pro
Woche machen.

Unwillkürliche Spannungsmuster bestimmen die Art und Weise, wie wir uns im Leben bewegen und in der Welt unseren Raum einnehmen. Ein jeder hat ein ganz typisches Spannungsmuster; das bestimmt die Form des Körpers und auch das Verhalten.
Ein jeder ist der
Schöpfer des Spannungsmusters, mit dem er/sie sich an die Gegebenheiten der
ersten Lebensjahren angepasst hat. Um sich von dem Halt des unwillkürlichen
Spannungsmuster zu befreien, und alte begrenzende Gewohnheiten komplexer zu
gestalten, ist es unabdinglich, das Muster zu kennen, und zwar nicht nur
gedanklich, durch rationales Verstehen, sondern auch als Sinnesempfindung
direkt im Körper.
Unwillkürliche
Spannungen behindern die Bewegungsfreiheit, die Fähigkeit auf die
Erfordernisses des Lebens wirksam einzugehen, die Fähigkeit das eigene Wesen
zum Ausdruck zu bringen; sie verankern uns in der Vergangenheit, in ständiger
Reaktivität auf ungelöste Kindheitserlebnisse; sie bereiten Schmerzen, sowohl
körperlich als auch seelisch; sie stellen die Wurzeln von Depressionen,
Angszuständen und zahlreichen chronischen und degenerativen Krankeiten dar.
DFA
Einzelsitzungen helfen dir dein unwillkürliches Spannungsmuster zu erkennen, zu
verstehen und zu empfinden. So kannst du lernen, wahrzunehmen, wie du dich im
Verhältnis zum Schwerkraftfeld der Erde hältst und bewegst. Die Koordinaten des
Schwerkraftfeldes bieten einen objektiven Bezugsrahmen. Während das Verhältnis
zum Schwerkraftfeld, in dem die unwillkürliche Spannung des Musters deinen
Körper hält, zu Bewuβtsein kommt, können deine Bewegungen freier werden,
Angstzustände sich beruhigen, Depressionen nachlassen und deine Lust zu leben
erwachen; Schmerzen werden geringer und verschwinden manchmal sogar ganz und
gar. Reaktive Verhaltensweisen kommen zur Ruhe, so daβ du ansprechbar
wirst für die wirklichen Geschehnisse des gegenwärtigen Moments und direkt
damit umgehen kannst. Du gewinnst deine Gesundheit zurück und lernst es, sie
auch zu behalten. Du sagst, was gesagt werden muβ, und kannst den Mund halten,
wenn es besser ist zu schweigen. Deine Kreativität ermöglicht es dir, Lösungen
zu finden, die die vorher entgangen waren.


Ein schlechtes Verhältnis zum Schwerkraftfeld der Erde kann viele gesundheitliche Beschwerden hervorrufen; oder es kann die Folge von Leiden sein, die aus einer Krankheit entstanden sind, aus einem Unfall, einer unerkannten emotionalen Ladung, einer Überbelastung durch häufig wiederholte Bewegungsabläufe, eine schlechte Haltung, persönliche oder generationsübergreifende Traumata, etc.
In all diesen
Fällen ermöglicht die Bewuβtwerdung der Art und Weise, wie wir uns bewegen und
im Verhältnis zur Schwerkraft halten, Gewohnheiten in diesem Sinne in Einklang
mit dem gröβeren Kraftfeld des Planeten zu bringen. Unser wichtigstes Werkzeug
dabei ist die Sinneswahrnehmung, die Licht in die Bereiche der Erfahrung wirft,
die von den gewohnten Spannungsmustern im Dunkeln des Unterbewuβten gehalten
werden.
Die Seminare und
Einzelsitzungen in DFA Somatischer Mustererkennung bieten einen sicheren Raum,
in dem diese Bereiche zugänglich werden, die wir normalerweise durch unsere
gewohnten Spannungen auβerhalb unserer bewuβten Erfahrung halten. So kann man
dann Wege finden, die Teile der eigenen Erfahrung zu befreien, die in
unbewuβten Mustern gefangen sind, von autonomen Komplexen besessen sind, die
das Verhalten in automatischen Formen jenseits unseres Willens steuern. Man
kann Wege finden, sich in Übereinstimmung mit der Schwerkraft zu bewegen, so
daβ Gelenke, Muskeln und Bindegewebe von dem Übermaβ an unwillkürlicher
Spannung befreit werden, die die physiologischen Funktionen der Körpers auf
allen Ebenen behindern: Atmung, Verdauung, Kreislauf, Übertragung von
Information im Nervensystem, Muskeln/Skelet, Hormongleichgewicht,
Säure/Basengleichgewicht, etc.
Für soziale
Wesen, die zutiefst beziehungsbezogen sind, wie wir Menschen, besteht ein
wesentlicher Teil der Gesundheitsfürsorge darin,
... Gefühle zu
regulieren
Schon sehr früh
im Leben entdecken wir, daβ wir unsere Muskeln anspannen können, um den Fluβ
von Gefühlen, die uns unangenehm sind, zu unterbrechen. Diese bleiben dann
unterhalb der Schwelle des Bewustseins und die Spannung macht sie nur noch
intensiver. Wenn wir sie nicht länger unterdrücken können, kommen sie mit einer
Intensität zum Ausdruck, die mit dem aulösenden Anlaβ in keinem Verhältnis
steht. Unsere Sinneswahrnehmung ist ein wesentlicher Faktor der Fähigkiet, den
Fluβ der Gefühle zu regeln, statt sich ihnen entgegenzusetzen und/oder sich von
ihnen mitreiβen zu lassen.
... sich
wirksam mitzuteilen
Im wahrsten Sinne
des Wortes hält die Spannung unserer Haltemuster uns auf Abstand dem Fuβboden
und unserem Gesprächspartner gegenüber. Diese Haltung drückt Angst aus in einer
Geste von Drohung oder Unterwerfung, die dem Wunsch und den Möglichkeiten von Mittleilung
und Beziehung, die unserem Wesen innewohnen, in die Quere kommt. Wenn wir die
Art, wie wir uns im Verhältnis zu unserer Umgebung halten und bewegen, bewuβt
wahrnehmen, können wir Haltungen einnehmen, die eine gute Kommunikation und ein
gutes Verständnis fördern.
... gute Beziehungen herzustellen für Kooperation und gegenseitige Hilfe
Sich mitteilen,
miteinander umgehen und einander helfen ist tief in unserer Natur verwurzelt.
Für uns Menschen ist es unabdinglich, es zu lernen, unsere Fähigkeiten der
Sinneswahrnehmung dafür einzusetzen, Beziehungen der Kommunikation und
Kooperation zu schaffen statt der individuellen und kollektiven Gewalt, die das
Leben so vieler Menschen in der Welt beherrscht.
...
posttraumatischen Streβ aufgrund von persönlichen oder
generationsübergreifenden Traumata abzubauen
Aufgrund der
Mechanismen, die uns helfen traumatische Erlebnisse zu überleben, können wir
körperlich und psychisch in dem Augenblick, gerade bevor das Schlimmste
geschieht, stecken bleiben. Wenn die Erlebnisse nicht sachgerech verarbeitet
werden, kann es dazu kommen, daβ das gesamte Leben sich um die Bemühung, jenes
Schlimmste zu vermeiden, herum organisiert; und die Muster, die aus diesen
Bemühungen hervorgehen, können von Generation zu Generation übertragen werden,
wodurch die traumatisierenden Umstände immer wieder wiederholt werden.
.... sich zu
orientieren, wenn man den Kurs des eigenen Lebens ändern will
Der Ausgangspunkt
für eine solche Änderung muβ zwangsläufig der Ort sein, an dem man sich
befindet. Nur von dort kann man mögliche Perspektiven erforschen.




In der Online-Arbeit folgen wir denselben Prinzipien wie bei der Arbeit mit Klienten, die körperlich zugegen sind. Obwohl es online nicht möglich ist, die manuelle Intervention anzuwenden, nähern wir uns doch dem Körper in einer bewährten Abfolge von Schritten, die es ermöglichen, Zugang zu unbewussten Inhalten zu gewinnen und es zu lernen, sich von der Schwerkraft unterstützen zu lassen, sich freier zu bewegen, die Umgebung, sich selbst und Andere, klarer wahrzunehmen und auf Eindrücke, die auf einen von innen oder aussen zukommen, eingehen zu können, ohne in Reaktivität zu verfallen.
Wir erforschen die Muster, die bestimmen, wie wir Raum in der Welt
einnehmen und uns im Leben bewegen, wobei wir auf den Kontext achten, aus dem
diese Muster entstanden sind. Wir beobachten, wie sie sich im gegenwärtigen
Moment zeigen, in der Beziehung zwischen dem Körper und seiner unmittelbaren
Umgebung sowie in den Bewegungen des Atems.
Während der Covid-19-Pandemie
entdeckten wir, dass es möglich ist, einen großen Teil der DFA-Arbeit online zu
bewerkstelligen. Auch ohne manuelle Intervention entsteht durch die Begleitung
der Wahrnehmung der Sinneserfahrung, trotz der geographischen Entfernung, Nähe
und Verbundenheit. Wenn ein direkter Kontakt nicht möglich ist, stellt die
Online-Arbeit somit eine wertvolle Ressource dar, die es ermöglicht, somatische
Muster zu erkennen und Alternativen zu entwickeln.
Natürlich kann die manuelle
Intervention eine unvergleichbar stärkere Wirkung hervorbringen. Darüberhinaus
ist es für eine Person, deren Energiefeld gereizt, aufgewühlt, gestresst oder
depressiv ist, einfacher, mit dem ausgewogeneren Energiefeld des DFA-Praktikers in Einklang zu kommen, wenn beide sich körperlich im
selben Raum befinden. Dennoch stellt sich heraus, dass Menschen selbst online mit
dem ruhigeren und ausgewogeneren sensorischen Feld des DFA-Praktikers in
Einklang kommen.
Die Arbeit folgt
denselben Prinzipien wie Sitzungen, bei den denen der oder die Klient/in
körperlich zugegen ist, eröffnet Zugang zu unbewussten Inhalten, und hilft neue
Optionen zu entdecken, die es ermöglichen, sich von der Schwerkraft
unterstützen zu lassen, sich freier zu bewegen, die Umgebung, sich selbst und
Andere, klarer wahrzunehmen und auf Eindrücke, die auf einen von innen oder
aussen zukommen, eingehen zu können, ohne in Reaktivität zu verfallen. Die
Dauer der Sitzungen beträgt eine Stunde.
Die bevorzugte Plattform ist Zoom. Es ist möglich, andere zu verwenden.
Hier finden Sie die Gebühren für Sitzungen mit Brigitte Hansmann. Um die Gebühren der anderen Therapeuten zu erfahren, kontaktieren Sie diese bitte direkt.
Praxissitzungen:
90€ bei wöchentlichen Sitzungen, zahlbar
monatlich jeweils am Anfang des Monats, und bei 2, 3, 4 oder 5 Sitzungen im
Laufe einer Woche, zahlbar bei Reservierung der Stunden.
100€ bei vierzehntägigen oder sporadischen
Sitzungen
Online Sitzungen:
70€ bei wöchentlichen Sitzungen, zahlbar
monatlich jeweils am Anfang des Monats oder bei Reservierung der Stunden.
80€ bei vierzehntägigen oder sporadischen Sitzungen
